
Immer heißere Sommer: Wie Pool und Outdoor-Bereich für mehr Lebensqualität im Freien geplant werden können
Die Sommer verändern sich – und der Sommer 2026 hat dies erneut deutlich gezeigt. Längere Hitzeperioden, hohe Temperaturen selbst in den Abendstunden, eine hohe Luftfeuchtigkeit und unregelmäßige Niederschläge verändern nicht nur unsere Gewohnheiten, sondern auch die Art und Weise, wie wir Häuser und Gärten planen.
Nach Angaben des Copernicus Climate Change Service erlebte Westeuropa in diesem Sommer zwischen Juni und Juli den wärmsten Juni-Juli-Zeitraum seit Beginn der Copernicus-Datenreihe im Jahr 1940. Die Durchschnittstemperatur lag bei 21,62 °C und damit 2,79 °C über dem Mittelwert von 1991–2020.
Auf globaler Ebene war der Juli 2026 außerdem gemeinsam mit 2024 der zweitwärmste jemals gemessene Juli.
Die Situation in Europa war jedoch nicht einheitlich. Während in Osteuropa und Teilen Skandinaviens kühlere Bedingungen herrschten, war die Hitze in Westeuropa besonders anhaltend. In Frankreich, Deutschland, im Nordosten Spaniens, in der Schweiz und auch in Westitalien lagen die Temperaturen im Juli in verschiedenen Regionen 3–5 °C über dem Durchschnitt.

Hitze und Klimawandel: Was wissen wir wirklich?
Ein einzelner Sommer oder eine einzelne Hitzewelle lässt sich nicht ausschließlich durch den Klimawandel erklären: Auch atmosphärische Zirkulation und natürliche Schwankungen beeinflussen die Temperaturen.
Langfristig ist die Entwicklung jedoch eindeutig. Die Weltgesundheitsorganisation weist darauf hin, dass extreme Hitze in Europa zu einem zunehmenden Risiko wird, das durch den Klimawandel und in Städten zusätzlich durch die Urbanisierung verstärkt wird.
Darüber hinaus stellte Copernicus 2026 anhaltende Hochdruckbedingungen über Westeuropa fest, die Wärme einschließen und längere heiße und trockene Wetterperioden begünstigen können. Die hohen Temperaturen beschleunigten wiederum den Feuchtigkeitsverlust von Böden und Vegetation und reduzierten dadurch einen Teil der natürlichen Kühlung durch Evapotranspiration.
Daraus ergibt sich eine sehr konkrete Erkenntnis: Auch die Planung unserer Außenbereiche muss sich weiterentwickeln.
Vom Pool zum ganzheitlichen Outdoor-Konzept
Mit steigenden Temperaturen verändert sich auch die Art und Weise, wie wir unseren Garten nutzen. Während der heißesten Stunden hängt der Komfort eines Außenbereichs nicht von einem einzelnen Element ab, sondern vom Zusammenspiel von Wasser, Schatten, Vegetation und Oberflächen.
In diesem Zusammenhang kann ein Bio.design Strandpool zum Mittelpunkt eines umfassenderen Outdoor-Konzepts werden, um den herum Schattenbereiche, Ruhezonen und Bepflanzungen angeordnet werden und so unterschiedliche Bereiche entstehen, die im Laufe des Tages genutzt werden können.
Die Planung der Bio.design Strandpools basiert genau auf dieser Beziehung zwischen Pool und umgebender Landschaft. Individuell gestaltbare Formen, strandähnliche Einstiege und Geometrien, die sich an die Eigenschaften des Geländes anpassen, ermöglichen es, die Wasserfläche harmonisch in den Garten zu integrieren und die umliegenden Bereiche gemeinsam mit dem Pool zu gestalten.
Das Ziel besteht daher nicht einfach darin, „einen Pool“ in den Garten zu integrieren, sondern einen Outdoor-Bereich zu schaffen, der zum Ort, zu den Bedürfnissen seiner Nutzer und zu den klimatischen Bedingungen der Umgebung passt.


Schatten: das erste Element, das geplant werden sollte
An besonders heißen Tagen reicht eine Wasserfläche allein nicht aus: Entscheidend ist die Möglichkeit, zwischen Sonne und geschützten Bereichen wechseln zu können.
Pergolen, Sonnensegel, überdachte Terrassen, Pavillons und vor allem gezielt positionierte Bäume können rund um den Pool angenehmere Bereiche schaffen.
Die WHO weist darauf hin, dass während Hitzewellen die gefühlte Temperatur in direkter Sonne 10–15 °C höher sein kann als im Schatten.
Deshalb sollten Sonnenliegen, Essbereiche und Sitzgruppen nicht nur nach ästhetischen Kriterien geplant werden, sondern auch unter Berücksichtigung des Sonnenverlaufs zu den verschiedenen Tageszeiten.
Mehr Grün, weniger wärmespeichernde Flächen
Bei der Gestaltung des Bereichs rund um den Pool sollte nicht nur die Wasserfläche berücksichtigt werden, sondern auch, wie sich die Umgebung während der heißesten Stunden des Tages verhält. Große befestigte Flächen können sich insbesondere dann stark aufheizen, wenn sie dunkel und dauerhaft der Sonne ausgesetzt sind. Dadurch kann der Aufenthalt im Freien deutlich weniger angenehm werden.
Ein Wechsel zwischen befestigten Flächen und Vegetation, Pflanzbeeten und Bäumen trägt zu einem ausgewogeneren Umfeld bei. Pflanzen spenden Schatten und unterstützen durch Evapotranspiration auf natürliche Weise die Kühlung der Umgebungsluft. Nicht ohne Grund zählt die Erweiterung von Grünflächen zu den Strategien, die von internationalen Organisationen empfohlen werden, um den Auswirkungen hoher Temperaturen entgegenzuwirken.
Das bedeutet jedoch nicht, den Wasserverbrauch uneingeschränkt zu erhöhen. Die Wahl heimischer oder an das jeweilige Klima angepasster, trockenheitsresistenter Pflanzenarten mit geringem Bewässerungsbedarf ermöglicht die Gestaltung eines Gartens, der besser auf die klimatischen Bedingungen der Region abgestimmt ist. Ebenso können die Begrenzung großer dunkler Flächen und die Auswahl von Materialien und Farbtönen unter Berücksichtigung der Sonneneinstrahlung dazu beitragen, den Bereich rund um den Pool auch in den heißesten Monaten angenehmer zu gestalten.


Ein Garten zum Leben
Die sich verändernden klimatischen Bedingungen beeinflussen somit auch das Konzept des Outdoor Living.
Ein gemeinsam mit der Landschaft geplanter Pool kann Teil eines umfassenderen Systems werden: Wasser zur Abkühlung, Bäume als Schattenspender, Vegetation für eine natürlichere Umgebung, sorgfältig ausgewählte Oberflächen und Ruhebereiche, die zu unterschiedlichen Tageszeiten genutzt werden können.
Realistisch betrachtet geht es darum, unsere Lebensräume unter Berücksichtigung eines sich verändernden Klimas zu gestalten.
Genau in dieser ganzheitlichen Vision kann der Strandpool eine neue Rolle übernehmen: nicht mehr nur als Ort zum Schwimmen, sondern als Mittelpunkt eines Außenbereichs, der Wohlbefinden, Naturverbundenheit und eine höhere Lebensqualität im Freien bietet.